Flexible Fertigungszelle zur kombinierten Laserbearbeitung mit adaptiver Greiftechnik
Heutige Robotersysteme sind in der Regel für eine bestimmte Aufgabe konzipiert und müssen zur Neukonfiguration vom Bediener aufwendig umprogrammiert oder umgebaut werden.
Zukünftig soll der Prozess des Umkonfigurierens von Robotern während der Laufzeit automatisch erfolgen. Hierzu ist adaptive Roboterhardware und -software erforderlich, die sich auf Änderungen der Randbedingungen selbständig einstellen kann.
Projektziel
Im 2009 abgeschlossenen Verbundvorhaben koLas stand die Entwicklung einer flexiblen Roboterzelle im Mittelpunkt, die die Bearbeitungsverfahren 3D-Laserschneiden und -schweißen in schnell wechselnder und beliebiger Folge zur Herstellung komplexer Blechbauteile anwendet. Neben einem schnellen Prozesswechsel sind hierzu selbstkonfigurierende Spann- und Greifsysteme erforderlich.